• Kick-off Kohorte #13

    Sozial & Gründer ist in eine neue Runde gestartet. Beim Pitch im August hat die Jury fünf Teams in das Programm aufgenommen. Traditionell sind diese bei einem gemeinsamen Frühstück ins Social Impact Lab Leipzig eingezogen.

    Unser Stipendienprogramm Sozial & Gründer ist in eine neue Runde gestartet. Beim Pitch im August hat die Jury fünf Teams in das Programm aufgenommen. Traditionell sind diese dann gestern bei einem gemeinsamen Frühstück ins LAB eingezogen. Zum Start gab es neben dem Kaffeemaschinenführerschein von Community Managerin Lea außerdem eine Menge nützlichen Input zu den Themen Social Entrepreneurship und Innovationen von Standortleiter Marcus. Die neuen Stips sind jetzt bestens vorbereitet für den Start in das Stipendium.

    Wer die neuen Teams sind, welche Ideen sie haben und wie sie diese umsetzen wollen, erfahrt ihr jetzt!

    MitMischen

    Wer: Severin, Geraldine & Niklas

    Was: Wir fördern über zwei Jahre das gesellschaftliche und politische MitMischen von Jugendlichen in einer Modellstadt.

    Warum: Auf diese Weise werden Jugendliche zu MitWissern und MitGestaltern eines Wandels der im Lokalen beginnt und auch global wirkt. Ziel ist es, zukunftsfähige Lösungen für sozial-ökologische Herausforderungen gemeinsam mit den Jugendlichen und entlang der Bedürfnisse der Jugendlichen zu entwickeln. Mit MitMischen wollen wir gesellschaftliches Engagement in den neuen Bundesländern nachhaltig stärken.

    Wie: Die Jugendlichen begeben sich auf eine Entdeckungsreise vor Ort, finden heraus was schiefläuft und entwickeln selbstorganisiert Lösungen und soziale Innovationen. 100 Jugendliche entwickeln an zwei Konferenz-Wochenenden eigene Projektideen. Im Anschluss bildet sich ein Kern aus ca. 20 Jugendlichen, die Projekte über einen längeren Zeitraum vertieft umsetzen. Wir begleiten sie dabei durch die Vermittlung von Kompetenzen in Coachings, Workshops und Konferenzen mit Methoden der Selbstorganisation und des agilen Projektmanagements. Deshalb beziehen wir lokale und regionale Akteure von Anfang an aktiv in unser Projekt ein. Auf diese Weise lernen die Jugendlichen die lokale Akteurs- landschaft sowie entsprechende Ansprechpartner kennen. Außerdem finden sie in den lokalen und regionalen Akteuren organisatorische, inhaltliche und finanzielle Förderer über den Projektzeitraum hinaus.

    Wo: Halle an der Saale

     

    Mehr Generationen Schule

    Was:  Planung und Realisierung einer freien Oberschule mit anschließender Möglichkeit, das Abitur in 3 Jahren zu erwerben, in Kombination mit einem Alterspflegeheim.      

    Warum: Die Mehrgenerationenschule hat das Ziel, Individualität zu fördern und Sensibilität für Bedürfnisse zu vermitteln. Den Schüler*innen sollen durch den sozialen Unterricht Werkzeuge an die Hand gegeben werden, die lebenspraktisch sind und vor allem nachhaltiges Lernen in den Vordergrund stellen. Dabei stehen ökonomische Aspekte im Zusammenhang mit pädagogischen Zielen im Vordergrund. Darüber hinaus legen wir großen Wert darauf, dass Offenheit gegenüber Kulturen, Generationen, Religionen und Weltansichten vermittelt wird.

    Wie:
    Der Unterricht…         
    … soll durch Freiarbeitsphasen (2 Lehrkräfte/Gruppe), Altersmischung und einen inklusiven Ansatz (kleinere Gruppen) geprägt sein.

    Ganztagsangebote…
    … sollen mit und von älteren Menschen gestaltet werden. Dadurch wird „altes Wissen“ an die junge Generation weitergegeben und es entsteht ein Austausch untereinander, sowie ein lernen voneinander.  

    Das Ganzheitliche Prinzip der Mehrgenerationen Schule…
    … fördert den Körper, den Geist und die Seele mit starkem regionalen und naturverbundenem Bezug. Wir wollen regional eingebunden sein, d.h. regionale Produkte nutzen und verkaufen eine enge Vernetzung mit Betrieben der Region aufbauen und themenzentriertes, fächerverbindendes Lernen sowie Werkstattunterricht für diese Ziele nutzen.

    Werkstattcharakter…
    … bedeutet, dass viele praktische Angebote in Kooperation mit regionalen Betrieben gestaltet werden sollen.

    Erlebnispädagogik…
    … wird bei uns groß geschrieben. Ein Schulgarten mit Tieren soll ein naturnahes Lernen ermöglichen. Oma und Opa agieren dabei als Mentoren für die Schützlinge in der Bildungslandschaft. Besonders für pubertierende Schüler*innen spielen Aspekte der Erlebnispädagogik eine wichtige Rolle. 

    Wo: Im ländlichen Raum zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz.

     

    Yerbasanta

    Wer: Martín, Marcela, Barbara (Leipzig) und Thomas (Hamburg)

    Was: Yerbasanta ist gutes Gewissen in einer Tasse Kaffee. Es ist im Hochland angebauter Kaffee. Die Wertschöpfungskette von Yerbasanta wird komplett in Jardin, Kolumbien abgewickelt und unterstützt vor Ort das Projekt „Jardín Municipio Lector“, welches sich für die Alphabetisierung vor Ort engagiert. Das Projekt agiert in 19 Schulen und erreicht mehr als 200 Kinder und kämpft somit gegen Analphabetismus und motiviert Kinder zum Lesen.

    Warum: Yerbasanta möchte zwei Probleme lösen: Erstens wird es immer schwerer exzellenten Kaffee zu suchen und zu finden, der sich von üblichen Sorten abhebt. Für Kaffee-Enthusiasten spielen die Charakteristika für guten Kaffee eine wichtige Rolle. Deshalb nehmen sie nachhaltig produzierte Kaffee Sorten wahr und sind daran interessiert mehr über Kaffee zu lernen. Daraus folgt, dass sie bessere Qualität und nachhaltig hergestellten Kaffee mehr wertschätzen. Das zweite Problem ist ein nachhaltiger Konsum. Kaffee als internationales Handelsgut ist dafür bekannt, unter schlechten Bedingungen hergestellt und verkauft zu werden. Diese Bedingungen führen zu großen Problemen im Bereich Nachhaltigkeit in den Herstellungsländern. Dies reicht von sozialen Ungleichheiten, Landnutzungsänderungen über Klimawandel und darüber hinaus.

    Wie: Yerbasanta wird von Martíns Tante Marta Rojas (MSc Sustainability) von Deutschland aus koordiniert und umgesetzt. Jetzt möchte sie Yerbasanta in Leipzig etablieren.

    Wo: Leipzig/Columbia

     

    Trash Galore 

    Wer: Anne-Sophie, Fabian, Lukas & Tim

    Was: Wir haben die Vision einer nachhaltigen Veranstaltungsbranche. Unsere Mission: den ökologischen Fußabdruck von Großveranstaltungen minimieren. Wir wollen eine Möglichkeit der ökologischen und sozial nachhaltigen Entsorgung anbieten und mit gezielter Logistik und wenig Mehraufwand, spannendes Material zurück in den Kreislauf der Nutzbarkeit einspeisen. Wir wollen kreative, soziale Projekte und Initiativen unterstützen und kostengünstige Materialalternativen bieten.

    Warum:  Wir wollen Müll neu definieren und recyclebaren Materialien eine zweite, dritte oder dauerhafte Chance bieten. Wir wollen konsumkritische Aufmerksamkeit auf den wunden Punkt von Großevents legen und für eine langfristige Lösung sensibilisieren, indem wir die Missstände gezielt sichtbar machen.

    Wie: Indem wir Veranstaltende bei der Materialverwendung beraten, wiederverwendbare Materialien sammeln, aufbereiten, lagern und gemeinnützig weitergeben. Diesen Leitzielen folgend, wollen wir ein finanziell tragbares Konzept entwickeln für:    
    +den Aufbau eines alternativen Bau- und Kunstmarktes mit wiederverwendeten Materialien in Leipzig
    +die Entwicklung eines nachhaltigen Ressourcenkonzepts für den Veranstaltungssektor
    +eine Konzeptionelle CSR für Material spendende Unternehmen mit professioneller Dokumentation 

    Wo: Leipzig/deutschlandweit

     

    Happy Cup

    Wer: Clara, Nicole und Jonathan

    Was: Happy Cupst ein Menstrual Hygiene Management (MHM) Projekt für Mädchen in Uganda, das Aufklärung über Menstruation bereitstellt und gleichzeitig das Bewusstsein für eine nachhaltige Hygiene steigert, sowie eine Alternative zu herkömmlichen und teureren Hygiene Artikeln aufzeigt. Menstruationstassen werden aus medizinischem Silikon hergestellt und können bis zu 10 Jahren genutzt werden. Das macht sie zu einem besonders kosteneffizienten und umweltfreundlichen Hygiene Produkt. 

    Warum:  Informationen einfacher zugänglich zu machen spielt eine wichtige Rolle dabei, mit negativen Menstruations-Mythen und Tabus in Uganda aufzuräumen.

    Wie: Wir werden Menstruationstassen als nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Produkten verkaufen. Darüber hinaus werden wir eine App entwickeln, um zum einen das Bewusstsein für MHM weiter zu steigern. Über die Android und iOS App wollen wir Bildung über Menstruation leichter zugänglich für Mädchen und Frauen machen. Sie wird einen Menstruationskalender und aufklärenden Content enthalten.  Dazu zählen zum Beispiel eine Auflistung herkömmlicher und nachhaltiger Hygiene Produkte und deren Vor- und Nachteile. Nach dem Launch der App, mit der wir die Aufmerksamkeit für das Thema nachhaltiger Menstruations-Hygiene steigern werden, planen wir unsere eigene Menstruationstasse auf den Markt zu bringen. Dafür wollen wir auf Formen des direkten Marketings zurückgreifen. Unsere Tassen werden dann in Kliniken, Gesundheitszentren und Apotheken im ganzen Land verkauft.

    Wo: Leipzig/Uganda 

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  • Das Social Impact Lab Leipzig ist ein Projekt der Social Impact gGmbH,
    ermöglicht durch die Drosos Stiftung.