• Social Startups berichten, was es Ihnen gebracht hat "Sozial & Gründer" Stipendiat zu sein, wie sie dazu gekommen sind und was sie gelernt haben.

  • Zum Abschied ein Interview. Praktikantin Lea steht Community Managerin Franzi Rede und Antwort und gibt Einblicke in ihre Praktikumszeit.

  • Regelmäßig interviewen wir unsere Startups über ihre Arbeit. Antworten dürfen sie nur in Pantomimen und Bildern. Die schönsten Aufnahmen stellen wir euch auf unserem Blog vor. Viel Spaß.

  • Jedes Jahr nehmen wir bis zu 12 Social Startups in unser Sozial & Gründer Stipendienprogramm auf. In 2017 haben wir im Januar schon die 5 Teams von Kohorte #9 begrüßt, die noch mitten im Programm sind. Nun war es an der Zeit neuen aufstrebenden Sozialunternehmern die Chance zu geben aus ihrer sozialinnovativen Idee ein Geschäftsmodell zu machen, von dem sie leben können. Bis 02.04. konnten sich Teams und Einzelgründer für einen Platz im Programm bewerben.

  • Bevor wir im Mai mit neuen Stipendiaten an ihren sozialinnovativen Ideen arbeiten können, steht ein dreistufiges Bewerbungsverfahren an. Erst screenen wir Online-Bewerbungen, dann laden wir geeignete Teams zum Pitch Training ein und was da passiert, berichtet unsere Praktikatin Lea in diesem Blogbeitrag.

  • Am 21.04. waren wir zu Gast in der Hochschule für Grafik und Buchdruck (HGB). Dort fand das Festival der Visionäre – Z2X3 statt. Was wir dort erlebt haben und welche Themen aktuell bewegen, erfahrt ihr in diesem Blogartikel.

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Pssst! #2 Der Sauberkasten ohne Worte

"Wie würdet ihr eure Antwort in nur einen Bild darstellen?", vor dieser Aufgabe standen die drei Mädels vom Social Startup Sauberkasten. Sie durften auf die Fragen nicht einfach nur antworten, sondern mussten ihre Antwort auch pantomimisch darstellen - in nur einem Bild.

Jeanette, Nina, Jette und der Sauberkasten

Ausbildung: intermediales Design im Master (Jeanette), Medienmanagement im Master (Nina), ausgebildete Mediengestalterin (Jette)

Produkt: Set, zum Selberherstellen von Putz- und Reinigungsmitteln

Startup-Status: Produktentwicklung

„Wie kann ich im Alltag nachhaltiger Handeln?“ war die Ausgangsfrage, die Jeanette eines Abends nicht schlafen ließ. Nach langem Überlegen viel ihr der Bereich Putz- und Kosmetikmittel ein und so startete Sie die Recherchearbeit und  testete alte Hausmittel, wie Natron oder Kernseife. Doch irgendwie war alles viel zu kompliziert und umständlich. Das sollte leichter gehen und ihr kam die Idee zum Sauberkasten - ein Do-It-yourself Kasten, um Putz- und Reinigungsmittel aus einfachen Hausmitteln selber herzustellen. Schnell, einfach und unkompliziert.

Abends in der Bar erzählte Jeanette einer  jahrelangen Freundin von dem Projekt. Sie möchte sich mit dem Sauberkasten für das Sozial & Gründer Stipendium bewerben, trauen sich aber nicht alleine und Jette, ausgebildete Mediengestalterin, war sofort begeistert. Auf Jette folgte Nina, Masterstudentin in Medienmanagement, und schon war das Team aus  den drei 26-jährigen Mädels komplett. Putzteufel sind sie jedoch keinesfalls, „Putzen, wenn es dreckig ist“ ist eher ihr Motto, aber der entscheidende Unterschied sind eben die verwendeten Putz- und Reinigungsmittel.

Der Sauberkasten befreit seine Nutzer von der Abhängigkeit von konfessionellen, industriell hergestellten  Reinigungsmitteln und generiert mehr Wissen über die eigenen verwendeten Produkte. Die selbst zusammengemischten Putzmittel sind hierbei weder umwelt- noch gesundheitsschädlich und auch keinesfalls gefährlich, versichert das Sauberkasten-Team. Um das zu 100% versichern zu können, stehen grade allerlei Gespräche mit Experten an. Treffen mit Chemiker, Klärwerk-Mitarbeiter und Rechtsanwälten sollen alle Sicherheits- und Umweltfragen klären. Außerdem läuft grade die erste Testphase. Die drei haben Minisauberkästen an Freunde, Familie und Bekannte verteilt und sind gespannt über erstes Feedback. Stolz erzählt Jeanette, dass sogar ihre Mama, Jeanettes größte Kritikerin, nach Erstgebrauch begeistert war.

In 40 Jahren wollen die drei einen großen Beitrag für Umwelt und Gesundheit geleistet und den Prozentsatz chemischer Schadstoffe im Abwasser minimiert haben.“ Stolz und zufrieden zurückblicken“, das ist unser Ziel.

Slideshow Sauberkasten

Sauberkasten, was düfen wir uns darunter vorstellen?
Welches gesellschaftliche Problem soll mit der Startup-Idee gelöst werden?
Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Wie darf man sich die alltägliche Nutzung des Kastens vorstellen?
Und selber: Putzfimmel oder Gelegenheitsputzer?
Habt ihr früher auch gerne Sachen zusammen gemischt/-gepanscht?
Wie hat sich euer Team zusammen gefunden?
Wie kamt ihr auf das Sozial & Gründer Stipendium
Was wollt ihr in der Zukunft erreicht haben?
Euer Tipp für andere Gründungsinteressierte?

Der Sauberkasten sind Stipendiaten des Sozial & Gründer Programms Social Impact Lab Leipzig. Hier geht's zu ihrem Gründerprofil und ihrer Facebook-Page.


  • Das Social Impact Lab Leipzig ist ein Projekt der Social Impact gGmbH,
    ermöglicht durch die Drosos Stiftung.