• Am 09. März haben wir uns unter die jungen Nachwuchsforscher gemischt. Anlass war der „Jugend forscht Regionalwettbewerb Nordwestsachsen“ an der Universität Leipzig.

  • Ein wichtiger Meilenstein in unserem achtmonatigen Sozial&Gründer Gründungs-begleitungsstipendium ist der Expert Check. Alle Stipendiaten müssen nach 5 Monaten einen Status-Quo-Bericht abliefern.

  • Seit August 2014 haben wir mit dem Stipendium Sozial & Gründer über 40 Teams unterstützt. Social Startups die sich gesellschaftlichen Herausforderungen stellen, Missstände bekämpfe und bestehende Systeme neu denken. Das Stipendium wird in Leipzig an bis zu 16 Teams pro Jahr vergeben und jetzt habt auch wieder ihr die Chance euch zu bewerben und mit eurer sozialinnovativen Idee durchzustarten.

  • 10 -15 Interviewfragen und eine Kamera. Das Interview der etwas anderen Art, denn das Team der Voegelei durfte auf die Fragen nicht einfach nur antworten, sondern mussten ihre Antwort pantomimisch darstellen - in nur einem Bild.

  • Anna-Doreen Böhmer, die gute Fee für Künstler und Veranstalter im Interview ohne Worte. Ein Interview, indem Anna-Doreen nicht einfach nur auf die Fragen anworten durfte, sondern die Antwort pantomimisch darstellen sollte - in nur einem Bild.

  • Rosa und Johann Koppelmann und ihr Startup Whole Food Box vor der Kamera. Beide dürfen auf die Fragen nicht nur antworten, sondern müssen ihre Antwort pantomimisch darstellen - in nur einem Bild.



Pssst! #2 Der Sauberkasten ohne Worte

"Wie würdet ihr eure Antwort in nur einen Bild darstellen?", vor dieser Aufgabe standen die drei Mädels vom Social Startup Sauberkasten. Sie durften auf die Fragen nicht einfach nur antworten, sondern mussten ihre Antwort auch pantomimisch darstellen - in nur einem Bild.

Jeanette, Nina, Jette und der Sauberkasten

Ausbildung: intermediales Design im Master (Jeanette), Medienmanagement im Master (Nina), ausgebildete Mediengestalterin (Jette)

Produkt: Set, zum Selberherstellen von Putz- und Reinigungsmitteln

Startup-Status: Produktentwicklung

„Wie kann ich im Alltag nachhaltiger Handeln?“ war die Ausgangsfrage, die Jeanette eines Abends nicht schlafen ließ. Nach langem Überlegen viel ihr der Bereich Putz- und Kosmetikmittel ein und so startete Sie die Recherchearbeit und  testete alte Hausmittel, wie Natron oder Kernseife. Doch irgendwie war alles viel zu kompliziert und umständlich. Das sollte leichter gehen und ihr kam die Idee zum Sauberkasten - ein Do-It-yourself Kasten, um Putz- und Reinigungsmittel aus einfachen Hausmitteln selber herzustellen. Schnell, einfach und unkompliziert.

Abends in der Bar erzählte Jeanette einer  jahrelangen Freundin von dem Projekt. Sie möchte sich mit dem Sauberkasten für das Sozial & Gründer Stipendium bewerben, trauen sich aber nicht alleine und Jette, ausgebildete Mediengestalterin, war sofort begeistert. Auf Jette folgte Nina, Masterstudentin in Medienmanagement, und schon war das Team aus  den drei 26-jährigen Mädels komplett. Putzteufel sind sie jedoch keinesfalls, „Putzen, wenn es dreckig ist“ ist eher ihr Motto, aber der entscheidende Unterschied sind eben die verwendeten Putz- und Reinigungsmittel.

Der Sauberkasten befreit seine Nutzer von der Abhängigkeit von konfessionellen, industriell hergestellten  Reinigungsmitteln und generiert mehr Wissen über die eigenen verwendeten Produkte. Die selbst zusammengemischten Putzmittel sind hierbei weder umwelt- noch gesundheitsschädlich und auch keinesfalls gefährlich, versichert das Sauberkasten-Team. Um das zu 100% versichern zu können, stehen grade allerlei Gespräche mit Experten an. Treffen mit Chemiker, Klärwerk-Mitarbeiter und Rechtsanwälten sollen alle Sicherheits- und Umweltfragen klären. Außerdem läuft grade die erste Testphase. Die drei haben Minisauberkästen an Freunde, Familie und Bekannte verteilt und sind gespannt über erstes Feedback. Stolz erzählt Jeanette, dass sogar ihre Mama, Jeanettes größte Kritikerin, nach Erstgebrauch begeistert war.

In 40 Jahren wollen die drei einen großen Beitrag für Umwelt und Gesundheit geleistet und den Prozentsatz chemischer Schadstoffe im Abwasser minimiert haben.“ Stolz und zufrieden zurückblicken“, das ist unser Ziel.

Slideshow Sauberkasten

Sauberkasten, was düfen wir uns darunter vorstellen?
Welches gesellschaftliche Problem soll mit der Startup-Idee gelöst werden?
Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Wie darf man sich die alltägliche Nutzung des Kastens vorstellen?
Und selber: Putzfimmel oder Gelegenheitsputzer?
Habt ihr früher auch gerne Sachen zusammen gemischt/-gepanscht?
Wie hat sich euer Team zusammen gefunden?
Wie kamt ihr auf das Sozial & Gründer Stipendium
Was wollt ihr in der Zukunft erreicht haben?
Euer Tipp für andere Gründungsinteressierte?

Der Sauberkasten sind Stipendiaten des Sozial & Gründer Programms Social Impact Lab Leipzig. Hier geht's zu ihrem Gründerprofil und ihrer Facebook-Page.


  • Das Social Impact Lab Leipzig ist ein Projekt der Social Impact gGmbH,
    ermöglicht durch die Drosos Stiftung.